09.03.2022

Früh­lings­aben­teuer: Per Rad und Boot durchs Lau­sit­zer Seen­land

Ges­tern Ener­gie­zen­trum mor­gen Euro­pas grö­ßte von Men­schen­hand geschaf­fene Was­ser­land­schaft: Das Lau­sit­zer Seen­land zwi­schen Ber­lin und Dres­den erzählt eine unglaub­li­che Geschichte. Wo einst Tage­bau an Tage­bau grenzte, glit­zern heute rie­sige Seen in der Sonne. Ein neues Wege­leit­sys­tem mit Kno­ten­punk­ten macht es Ska­tern und Rad­fah­rern jetzt noch leich­ter, die Region auf eigene Faust zu erkun­den. Das beson­dere Plus sind kom­bi­nierte Tou­ren mit Rad- und Kanu­etap­pen. Drei Tipps für einen akti­ven Start in den Früh­ling.

Gar­ten­stadt Marga, Foto: Nada Quen­zel
© Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V., Nada Quen­zel
© För­der­ver­ein Lau­sit­zer Find­lings­park Noch­ten e.V.
© Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V., Nada Quen­zel
© Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V., Kath­rin Wink­ler
© Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V., Nada Quen­zel
Rad­fah­rer am Ros­ti­gen Nagel, Foto: Nada Quen­zel
© Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V., Nada Quen­zel
©Pat­Lo­gra­fie - Patrick Lucia
© expe­di­tours

Per Rad zu zau­ber­haf­ten Gar­ten­rei­chen

Beson­ders schön im Früh­ling sind die vier Rad­tou­ren zu his­to­ri­schen und neuen Gar­ten­wel­ten im Lau­sit­zer Seen­land. Dazu gehört die 40 Kilo­me­ter lange Gar­ten­städte-Tour. Rad­fah­rer erkun­den dabei die drei denk­mal­ge­schütz­ten Gar­ten­städte Marga, Lauta-Nord und Erika. Alle drei sind visio­näre Arbei­ter­sied­lun­gen aus dem frü­hen 20. Jahr­hun­dert.

Auf der 47 Kilo­me­ter lan­gen Rad­tour „Dem Wolf auf der Fährte“ von Weiß­was­ser nach Riet­schen ler­nen Rad­fah­rer den Lebens­raum des streng geschütz­ten Tie­res ken­nen. Ein loh­nen­der Zwi­schen­stopp ist der Find­lings­park Noch­ten. Euro­pas grö­ß­ter Stein­gar­ten bezau­bert durch das reiz­volle Zusam­men­spiel von 7000 Find­lin­gen und etwa 100 000 far­ben­froh blü­hen­den Hei­de­pflan­zen und Sträu­chern. Ab 12. März ist der Park geöff­net. Ab Mai emp­fiehlt sich die 51 Kilo­me­ter lange Rad­tour „Purer Land­ge­nuss zwi­schen Neiße und Malxe“. Eine Ent­de­ckung am Ziel ist der Ost­deut­sche Rosen­gar­ten in Forst mit 1000 ver­schie­de­nen Sor­ten.

Die 57 Kilo­me­ter lange Müh­len­rund­tour, schlie­ß­lich, führt Rad­ler durch das Tal der sie­ben Müh­len zwi­schen Dörr­walde und Calau. Höhe­punkt der Stre­cke ist der Schloss­park Alt­dö­bern, der mit Was­ser­spie­len, Fran­zö­si­schem Gar­ten und Hecken­thea­ter aus der Zeit des Säch­si­schen Rokoko beein­druckt. Am Markt in Alt­dö­bern ver­wöhnt das Café Schau­werk mit haus­ge­mach­ten Tor­ten, Kuchen und Eis.

Auf See­rund­we­gen zu neuen Ufern

Bei Ska­tern und Rad­fah­rern glei­cher­ma­ßen beliebt sind die auto­freien und asphal­tier­ten See­rund­wege. Ganz ent­spannt und völ­lig ohne Stei­gun­gen lässt sich hier die Weite der neuen Was­ser­land­schaft erle­ben. Durch Kreu­zun­gen und Quer­ver­bin­dun­gen kön­nen ein­zelne Wege spon­tan zu grö­ße­ren Tou­ren kom­bi­niert wer­den.

Zu den kür­zes­ten Rund­kur­sen gehört die sechs Kilo­me­ter lange Rad­tour um den Hal­ben­dor­fer See. Vor­bei geht es an einer Was­ser­ski­an­lage und Rast­plät­zen direkt am Ufer. Über einen Abste­cher ist das Sor­bi­sche Kul­tur­zen­trum in Schleife schnell erreicht. Am 2. April kön­nen Besu­cher hier beim Oster­ei­er­markt mit Son­der­aus­stel­lung eine fas­zi­nie­rende tra­di­tio­nelle Volks­kunst ent­de­cken.

Der mit 25 Kilo­me­tern längste See­rund­weg führt um die Tal­sperre Sprem­berg. Meh­rere Strände und Aus­sichts­punkte mit Pick­nick­mög­lich­kei­ten laden unter­wegs zur Rast ein. Auch in Sprem­berg bie­tet sich die Gele­gen­heit sor­bi­sche Oster­eier als Sou­ve­nir zu erwer­ben: Am 15. April im Nie­der­lau­sit­zer Heide­mu­seum.

Mit Rad und Kanu ins kleine Aben­teuer

Ein Gefühl von Frei­heit und Aben­teuer ver­spre­chen kom­bi­nierte Rad- und Kanu­tou­ren um und auf dem Senf­ten­ber­ger See. Start­punkt ist das Hafen­camp. Hier ver­leiht Anbie­ter Expe­di­tours ab April sowohl Fahr­rä­der als auch Boote. Zunächst geht es mit dem Rad 18 Kilo­me­ter um den See, vor­bei an einem Aus­sichts­turm, der schie­fer als der Turm von Pisa ist, wei­ter zum Stadt­ha­fen von Senf­ten­berg mit sei­ner preis­ge­krön­ten Archi­tek­tur und Gro­ß­ko­schen mit Strand und Amphi­thea­ter zurück zum Hafen­camp. Hier stei­gen die Gäste ins Kanu, um den See und seine Ufer vom Was­ser aus zu erle­ben. Ein ähn­li­ches Erleb­nis ist am Bär­wal­der See mög­lich. Am Box­ber­ger Ufer ver­leiht Anbie­ter Filek Eco Boots­ver­leih ab 15. April Fahr­rä­der und Kajaks für indi­vi­du­elle Rad- und Kanu­tou­ren.

An die neuen Seen schließt sich wei­ter im Osten die male­ri­sche Neiße-Land­schaft an. Der Grenz­fluss zwi­schen Deutsch­land und Polen bie­tet Kanu­ten viel Abwechs­lung. Hier hat sich die Natur mehr als 50 Jahre lang unge­stört ent­wi­ckeln kön­nen. Heute sind sel­tene Libel­len­ar­ten und Eis­vö­gel zu beob­ach­ten. Außer­dem müs­sen unter­wegs einige Wild­was­ser­ab­schnitte gemeis­tert wer­den. Expe­di­tours bie­tet Inter­es­sier­ten ab Mai die indi­vi­du­elle Rad- und Kanu­tour „Pad­del und Pedale“ an. Start sind die Nei­ße­ter­ras­sen in Guben. Hier stei­gen Gäste ins Schlauch­boot oder Kanu und pad­deln über die Neiße bis zur Ein­mün­dung in die Oder. Nach einem Pick­nick auf den Oder­wie­sen geht es mit dem Fahr­rad zurück auf dem Oder-Neiße-Rad­weg. Auch geführte Rad- und Kanu­tou­ren wer­den auf Anfrage ange­bo­ten.

Tou­ren­pla­nung und Infor­ma­ti­ons­por­tale

Details zu den Rad­tou­ren lie­fert das Por­tal des Tou­ris­mus­ver­ban­des Lau­sit­zer Seen­land unter www.​lau​sitz​erse​enla​nd.​de/​radfahren sowie die Rad­bro­schüre, die über www.​lau​sitz​erse​enla​nd.​de/​infomaterial bestellt wer­den kann. Infor­ma­tio­nen zu den kom­bi­nier­ten Rad- und Kanu­tou­ren sind auf den Web­sei­ten der Anbie­ter ersicht­lich: https://​expeditours.​de und https://​lausitz-​kanu.​de.

Pres­se­an­fra­gen:

Tou­ris­mus­ver­band Lau­sit­zer Seen­land e.V.
Katja Wersch (Öffent­lich­keits­ar­beit/ Mar­ke­ting)
Am Stadt­ha­fen 2, 01968 Senf­ten­berg
Tel. 03573 / 7253000, Fax 03573 / 7253009
presse@​lau​sitz​erse​enla​nd.​de
www.​lau​sitz​erse​enla​nd.​de

Pres­se­infor­ma­tion 09.03.2022

Fotos zur Ver­öf­fent­li­chung

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För­de­rung

Diese Maß­nahme wird mit­fi­nan­ziert durch Steu­er­mit­tel auf der Grund­lage des von den Abge­ord­ne­ten des Säch­si­schen Land­ta­ges beschlos­se­nen Haus­hal­tes.

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